Neuigkeiten

Forstschädenausgleichsgesetz

 

Wir bitten unsere WaldbesitzerInnen und Lieferanten die sogenannte Holzeinschlagsbeschränkungsverordnung (HolzEinschlBeschrV2021) zu beachten!

Im Zeitraum vom 01.10.2020 bis 30.09.2021 wird der frische Einschlag der Baumart Fichte auf 85% der regulären Einschlagsmenge beschränkt. Ausgleichend hierfür gibt es steuerliche Vergünstigungen für bestimmte Waldbesitzer, um entfallene Einkünfte auszugleichen.

NEU!!!

In Bayern Bayern gilt ab sofort eine sogenannte Ausnahmeregelung. 75 fm frisches Fichtenholz dürfen in jedem nicht-buchführungspflichtigen Betrieb eingeschlagen werden, unabhängig von den Einschlagsbeschränkungen.

Weiter Informationenen finden Sie auf den Seiten des StMELF Bayern: https://www.stmelf.bayern.de/waldforstschaeden-ausgleichsgesetz

Pressemitteilung zur Ausnahmeregelung: Pressemitteilung Kaniber

 

Wir stehen unseren Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern gerne mit Rat und Tat zur Seite!

 

Alle Angaben ohne Gewähr!

 


 

 

 

Neue Formblätter Kalamitätsholz

Es gibt neue Formblätter für die Anmeldung von Holznutzungen infolge höherer Gewalt (Borkenkäfer, Windwurf, Windbruch, Schneebruch,...), der sogenannten "Kalamitätsmeldung".

Die Formulare gibt es hier beim Bayerischen Landesamt für Steuern.

 


 

 

 

 

Mäuseschäden im Wald

Bei vielen nicht so präsent, können aber genauso wie z. B. der Borkenkäfer an der Fichte, wie Sturmwurf oder Schneebruch zu erheblichen Schäden im Wald führen. Für viele Forstkulturen (hptsl. Pflanzungen und insbesondere Erstaufforstungen) können sie das Aus bedeuten:

Mäuse

 

Hierzu ein Beitrag der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft:

Bekämpfung der Erd-, Feld- und Rötelmäuse-Anwendungsbestimmungen der derzeit zugelassenen Rodentizide - Blickpunkt Waldschutz 12/2019


Neuigkeiten aus der LWF, 28.11.2019

Erhöhte Gefährdungslage von Forstkulturen durch Wühlmäuse - Blickpunkt Waldschutz 16/2019

 

 


 

 

 

 

 

 

Pflanzsaison 2019/2020

 

Für die Herbstpflanzung können Sie ab sofort wieder Forstpflanzen über uns beziehen. Unseren Kunden gewähren wir einen Rabatt von 25 % auf den Listenpreis der Baumschule.

 

Standardmäßig beziehen wir ZüF-zertifizierte Pflanzen für unsere Waldbesitzer. Auf Wunsch können wir aber auch nicht zertifizierte Qualitätspflanzen liefern.

 

Pflanzeneinschlag Forstservice Helm (Dienhof)

 

 

Weiterlesen: Pflanzsaison 2019/2020

Maßnahmen gegen Borkenkäferkalamität

 

Um der aktuellen Borkenkäfer-Situation Herr zu werden wurden die Fördermöglichkeiten durch den Bayerischen Staat ausgeweitet:

http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2019/221747/

Unter anderem gibt es eine Förderung für das waldschutzwirksame Verbringen des Käferholzes zu einem anerkannten Lagerplatz. Für unsere Waldbesitzer haben wir einen solchen Lagerplatz eingerichtet und fahren bereits Holz dorthin. Nicht nur Käferholz kann dort hingefahren werden sondern auch sonstiges Schadholz, z. B. aus Windwurf oder Schneebruch, jedoch nur wenn es forstschutzwirksam ist, der Käfer also noch nicht ausgeflogen ist. Auch Kiefernholz kann hier grundsätzlich gefördert werden.

 

Sollte Sie Hilfe bei der Bekämpfung des Borkenkäfers in Ihrem Wald brauchen, sei es bei der Vermarktung des anfallenden Holzes, der Aufarbeitung und Rückung oder der Verwertung des anfallenden Reisigmaterials, können Sie sich gerne an uns wenden:

Tel. Büro 09622/1269

 

 


Borkenkäfer-Bekämpfung - Förderung durch Freistaat Bayern

Laut einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sind 2018 verschiedene Fördermöglichkeiten bei der Bekämpfung des Borkenkäfers geplant.

Nähere Infos auch hier: http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/stmelf_aktuell_borkenkaefer_2018.pdf

Sollte Sie Hilfe bei der Bekämpfung des Borkenkäfers in Ihrem Wald brauchen, sei es bei der Vermarktung des anfallenden Holzes, der Aufarbeitung und Rückung oder der Verwertung des anfallenden Reisigmaterials, können Sie sich gerne an uns wenden:

Tel. Büro 09622/1269

 

 

 

Achtung Borkenkäfer - Jetzt auf frischen Befall achten!

Die anhaltend hohen Temperaturen bei gleichzeitig sehr geringen Niederschlägen in den letzten Wochen bieten dem Borkenkäfer optimale Startbedingungen in die neue Vegetationsperiode. Auch bei uns in der Gegend (Landkreise Amberg - Sulzbach, Schwandorf, Neumarkt, Weiden, Neustadt an der Waldnaab) haben wir bereits frischen Befall beobachtet.

Waldbesitzer sollten Ihre Fichtenbestände jetzt regelmäßig auf frischen Befall - erkennbar durch braunes Bohrmehl in Rindenschuppen oder auf der umgebenden Vegetation - kontrollieren!


Nähere Informationen über Borkenkäfer, die Käferkontroll, Befallssituation und Bekämpfungsmöglichkeiten finden sie unter folgenden Links:

Borkenkäferinfoportal der LWF - mit interaktiver Risikokarte

Rindenbrütende Borkenkäfer an der Fichte (LWF-Merkblatt Nr. 14)

 

Frisches Käferholz lässt sich derzeit noch zu vernünftigen Preisen verkaufen. Für nähere Informationen über die Möglichkeiten bei der Holzvermarktung und zu den aktuellen Holzpreisen melden sie sich einfach bei uns im Büro.


Tel. 09622 - 12 69

 


Borkenkäfer - 2. Schwärmflug hat eingesetzt

Ob beim Spaziergang, radeln oder beim Autofahren, wer derzeit einen aufmerksamen Blick auf unseren Wald richtet, dem sind sicher schon die rotleuchtenden, dürren Fichtenkronen aufgefallen, die vielerorts zu sehen sind. Verursacher ist meist der Borkenkäfer, der die Nadelbäume zum Absterben bringt.

Ende Juni hat der 2. große Schwärmflug des Borkenkäfers begonnen. Was bedeutet, dass die nun voll entwickelten Jung-Käfer aus den befallenen Bäumen ausfliegen und sich in die noch gesunden Fichten in der Nachbarschaft einbohren um zu fressen und sich fortzupflanzen.

Für die Waldbesitzer bedeutet dies jetzt verstärkt auf "Käfersuche" zu gehen und besonders die Fichten in der Nähe von alten Befallsflächen auf frisches Bohrmehl zu kontrollieren.

Weiterlesen: Borkenkäfer - 2. Schwärmflug hat eingesetzt

Eichenprozessionsspinner - Professionelle Bekämpfung

Leider triff der Eichenprozessionsspinner im Zuge des Klimawandels seit den letzten zwei Jahren auch bei uns immer häufiger auf. Da die Nesselhaare der Raupen für den Menschen eine nicht unerhebliche Gesundheitsgefährdung darstellen, ist dort eine Bekämpfung notwendig und sinnvoll, wo die Wahrschein-lichkeit groß ist, dass Menschen mit diesen in Kontakt kommen könnten.

Der Monat Juli bis Mitte August ist der beste Zeitpunkt, eine effektive Bekämpfung des Eichen-Schädlings durchzuführen, da sich jetzt die verpuppten Raupen noch in den Gespinstnestern befinden. Aber auch nach dem Schlüpfen der Falter im August bleiben die Gespinste aus Spinnfäden, Häutungsresten und leeren Puppenhüllen unter Umständen über Jahre am Stamm erhalten und stellen weiterhin eine Gesundheitsgefährdung dar. Daher ist auch nach Falterschlupf eine Entfernung der Gespinste sinnvoll, dies hat dann jedoch keinen Einfluss mehr auf die Populationsdichte des Schmetterlings.

 

Gespinstnest des Eichenprozessionsspinners - aufgenommen im Rahmen einer Bekämpfungsmaßnahme für die Stadtwerke Bayreuth

 

Wenn Sie einen Dienstleister für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners suchen, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.

Für notwendige Bekämpfungsmaßnahmen in öffentllichen Grünanlagen, auf Parkplätzen, an Waldrändern, aber auch für kleinere Maßnahmen in privaten Hausgärten, können wir - in Zusammenarbeit mit unserer Partnerfirma Helm & Feuchtmeyer GmbH & Co. KG - eine sachkundige und professionelle mechanische Entfernung der Raupengespinste mittels Spezialsauger und Hebebühne, bzw. Seilklettertechnik anbieten.

Gerne erstellen wir Ihnen, nach einer eingehenden Beurteilung der Situation vor Ort, ein unverbindliches Angbot über die Bekämpfungsmaßnahme. Wir Informieren Sie über den allgemeinen Ablauf und eventuell notwendige weitere Maßnahmen im Rahmen der Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung.

Melden Sie sich einfach bei uns im Büro. Wir helfen Ihnene gerne weiter.

Tel.: 09622 - 12 69

 

 

Professionelle Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung - Ein Mitarbeiter der H&F bei der Arbeit

 

Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch - Gesundheitsrisiko für den Menschen

Der Eichenprozessionsspinner, ein in Bayern bis 1995 eher selten vorkommender Schmetterling, hat sich in den letzten 20 Jahren vor allem in den trocken-warmen Regionen von Unter- und Mittelfranken, sowie im westlichen Oberfranken stark vermehert und ist in diesen Gebieten mittlerweile fest etabliert.

Im Jahr 2014 trat der Eichen-Schädling auch bei uns im Landkreis Amberg-Sulzbach zum ersten Mal in Erscheinung. Im letzten Jahr wurden Fraßschäden und Raupennester bereits an mehreren Stellen gesichtet. 2016 hat der Eichenprozessionsspinner die Stadt Amberg erreicht und an Eichen im Stadtgraben und am Mariahilfberg seine Eier abgelegt, aus denen sich seit Anfang Mai hunderte Raupen entwickelt haben.

Neben den Fraßschäden am Wirtsbaum - es können alle heimischen Eichenarten inkl. der amerikanischen Roteiche befallen werden - liegt das Hauptgefahrenpotenzial in den giftigen Raupenhaaren, die beim Menschen schwere allergische Reaktionen hervorrufen können.

Dies ist erst kürzlich auf dem Spielplatz des Gasthauses Kopf in Altmannshof geschehen, auf dem sich in der Krone einer Eiche ebenfalls Raupen des Prozessionsspinners, zunächst unbmerkt, entwickelt hatten. Sieben Kinder mussten medizinisch versorgt werden, nachdem sie mit den Brennhaaren in Berührung gekommen waren. Vom Eigentümer wurde der Spielplatz daraufhin sofort abgesperrt.

 

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