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Verkehrssicherungsmaßnahme "Moosweiher" in Hirschau

Am 10.02.2015 haben wir mit einer Verkehrssicherungsmaßnahme rund um den Großen und Mittleren Moosweiher in Hirschau (Landkreis Amberg-Sulzbach) begonnen. Die Weiher sind ein beliebtes Naherholungsgebiet nicht nur für die Hirschauer und die Grundstückspächter des Kleingartenvereins, dessen Grundstücke direkt an den Weihern liegen. Auch viele Menschen aus der Umgebung nutzen die Wege und kleinen Straßen auf den Weiherdämmen mit ihren vielfältigen und teilweise alten Baumbeständen für  Spaziergänge, für sportliche Betätigungen oder um einfach einmal abzuschalten und die Natur zu genießen.

Es sind aber gerade diese alten Bäume, die eine potenzielle Gefahr für die Erholungungssuchenden, den Straßenverkehr und für einige Gartenhäuschen, die in Ufernähre gelegen sind, darstellen. Zahlreiche Bäume, insbesondere Weiden und Pappeln, sind faul, partiell oder sogar ganz abgestorben. Durch abbrechende Äste und Baumteile könnte es daher jederzeit zu Sachschäden, im schlimmsten Fall sogar zu Personenschäden kommen.

Deshalb führt unsere Firma in dieser Woche eine Verkehrssicherungsmaßnahme im Auftrag des Grundstückeigentümers durch, um diese Gefahren zu beseitigen.

Im Vorfeld wurden alle Bäume von uns eingehend begutachtet und die notwendigen Maßnahmen am Baum markiert.

Daraufhin werden nun die gefährdenden Bäume eingekürzt und Totäste entfernt. Teilweise müssen aber auch Bäume komplett entnommen werden. Diese Arbeiten führen wir mit unserem Fällgreifer durch. Die flexibel einsetzbare Maschine kann sowohl ganze Bäume, als auch Baumteile sowie einzelne Äste schnell und sicher "abzwicken". Auf diese Weise können wir die Beeinträchtigung durch die Maßnahme für die Anlieger und Erholungssuchenden zeitlich so gering wie möglich halten.

 

Bagger mit Fällgreiferaggregat

 

Das angefallene Holz und Astmaterial der Verkehrssicherungsmaßnahme wird im Anschluss gehackt. Die Hackschnitzel werden energetisch genutzt.

Da gerade kranke Bäume und Totholz ein wertvoller Lebensraum für Vögel, Insekten und Pilze sind, achten wir darauf, wo dies aus Sicht des Gefährdungspotenzials möglich ist, einen Teil der geschädigten Bäume und Totholz als Stumpf zu belassen.

 

Baumstupf

 

Die Verkehrssicherungsmaßnahme dient vorrangig der Sicherheit der Menschen und Gebäuden. Wo immer es möglich ist, berücksichtigen wir dabei auch den Naturschutz, indem wir Biotopholz als Baumstumpf erhalten.