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Pflanzsaison Herbst 2014 - Frühjahr 2015

Um auf dem neuesten Stand hinsichtlich der nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen definierten und praxiserprobten Standards bei der Pflanzung zu bleiben, hat Herr Helm, als Einsatzleiter unserer Pflanzungen, Anfang Oktober 2014 eine Schulung für Unternehmer "Pflanzungsstandards der Bayerischen Staatsforsten" am Forstbetrieb Kipfenberg absolviert.

In dieser Schulung wurden zunächst die aktuellen Grundsätze zur Pflanzenqualität, Transport, Zwischenlagerung, Wurzelschnitt und natürlich zu den verschiedenen Pflanzverfahren erläutert.

Das theoretische Wissen wurden anschließend im Wald von den Teilnehmern der Schulung selber angewandt und geübt.

Vor Beginn der Pflanzsaison im Herbst hat Herr Helm intern unsere forstlichen Mitarbeiter und die eingesetzten Pflanztrupps hinsichtlich dieser Standards geschult. Durch Kontrollen während und nach den Pflanzungen durch den Einsatzleiter wird die Einhaltung der Standards überprüft.

Obwohl sich der Start in die Pflanzsaison Herbst 2014 / Frühjahr 2015 infolge des warmen Wetters im Oktober und der damit verbundenen verspäteten Vegetationsruhe um etwa 3 Wochen verzögert hatte, haben wir mit unseren beiden Pflanztrupps bis zum Jahresende knapp 25.000 junge Bäume gepflanzt.

Mit über 40% hatte die Weißtanne mit Abstand den größten Anteil, gefolgt von Roterle und Bergahorn. Neben weiteren Laubbaumarten wie Eiche und Rotbuche wurde natürlich auch Nadelholz wie Lärche, Kiefer und Fichte, sowie seltene Baumarten wie Elsbeere, Vogelkirsche und Spitzahorn gepflanzt. Die Waldbesitzer leisten damit einen großen Anteil beim Aufbau von stabilen Mischwäldern und einer künftig höheren Artenvielfalt in unseren heimischen Wäldern.

Die meisten Pflanzungen wurden auf Grundlage von Arbeits- und Kulturplänen durchgeführt. Diese Pflanzpläne sind Bestandteil des staatlichen finanziellen Förderprogramms für die Kulturbegründung. Den Zuschuss für die Kulturbegründung können Waldbesitzer bei dem für sie zuständigen Förster des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragen. Der Förderbetrag deckt durchschnittlich 60 - 70 % der Kulturkosten ab, wenn die Pflanzung durch einen Forstdienstleister durchgeführt wird.

 

Je nach Witterung werden wir von Februar bis April weiter für die Waldbesitzer in Sache Pflanzung im Einsatz sein.


Wenn auch Sie im Frühjahr eine Kultur geplant haben und Sie die Pflanzung und sonstige Kulturarbeiten nicht selber durchführen können oder Ihnen die Zeit dafür fehlt, melden Sie sich einfach bei uns.

 

Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot für Ihre Kultur.


Sie erreichen uns im Büro unter der Tel.-Nr.: 09622 - 1269